Psychologie studium mit fachabitur wo möglich
Finde heraus, ob das Fach wirklich zu Dir passt. Psychologie studieren war schon immer Dein Traum? Du möchtest mehr über die Geheimnisse der menschlichen Psyche erfahren und Dir so ein höchst spannendes Berufsfeld eröffnen? In diesem Artikel erfährst Du, welche Voraussetzungen Du für ein Psychologiestudium brauchst und warum der Numerus Clausus nicht das Ende Deiner Träume bedeuten muss.
Über die Hälfte der Psychologie Absolventen arbeiten im Dienstleistungsbereich. Nach 10 Jahren wird das Einstiegsgehalt bei Psychologie Absolventen knapp verdoppelt. Wir empfehlen Dir diese Studiengänge in Psychologie, denn bei diesen Hochschulen gibt es keinen NC. Auch zahlreiche Fachhochschulen haben den Studiengang im Programm.
Eine weitere Möglichkeit, um Psychologie zu studieren, sind private Anbieter wie die Hochschule Fresenius. Und selbstverständlich findest Du Psychologie- Studiengänge auch im Angebot vieler Fernhochschulen. Neben dem allgemeinen Psychologiestudium gibt es auch Studiengänge, in denen Du Dich von vornherein auf einen bestimmten Fachbereich spezialisierst: So kannst Du beispielsweise Wirtschaftspsychologie, Angewandte Psychologie oder Medien - und Werbepsychologie als eigenen Studiengang wählen.
Doch auch innerhalb des allgemeinen Psychologiestudiums kannst Du Schwerpunkte setzen und so Dein berufliches Profil schärfen. Die angebotenen Vertiefungsmodule unterscheiden sich aber von Hochschule zu Hochschule. Wir empfehlen Dir daher, Dich gründlich über die einzelnen Psychologie-Studiengänge zu informieren! Die meisten Absolventen entscheiden sich nach dem Bachelor-Studium Psychologie für ein aufbauendes Master-Studium.
Aus gutem Grund: Erst mit dem Master bist Du "vollwertiger" Psychologe und kannst in allen Berufsfeldern arbeiten - oder beispielsweise eine weiterführende Ausbildung zum Psychotherapeuten beginnen. Wenn Du Psychologie studieren willst, darfst Du Dich auf eine bunte Mischung ganz unterschiedlicher Inhalte einstellen: Mit statistischen Verfahren wirst Du Dich ebenso auseinandersetzen wie mit den Schriften Sigmund Freuds.
Grob lässt sich der allgemeine Bachelor-Studiengang Psychologie in Grundlagenfächer und Anwendungsfächer unterteilen. Je weiter Du im Psychologiestudium vorankommst, desto mehr beschäftigst Du Dich mit Anwendungsfächern wie:. Zusätzlich zum Theorieunterricht sind an den meisten Hochschulen ein oder mehrere Praxisphasen vorgesehen, die Du beispielsweise in einer Beratungsstelle oder einer Personalabteilung absolvierst.
Hier erhältst Du erste Einblicke, womit es Psychologen im Berufsleben zu tun haben. Im allgemeinen Master-Studium Psychologie hast Du üblicherweise die Wahl zwischen forschungsorientierten und praxisorientierten Studiengängen. Je nachdem, wofür Du Dich entscheidest, konzentrierst Du Dich entweder auf wissenschaftliche Projekte oder auf bestimmte Anwendungsbereiche.
Du kannst aber auch von vornherein einen spezialisierten Studiengang wählen, wie etwa das Masterstudium Wirtschaftspsychologie. Psychologie zu studieren eröffnet Dir vielfältige berufliche Perspektiven. Als Spezialist für das menschliche Seelenleben bist Du nicht nur im Gesundheitswesen und in therapeutischen Einrichtungen gefragt, sondern ebenso in der freien Wirtschaft.
Nach einer weiterführenden Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten kannst Du selbstständig in eigener Praxis arbeiten. Vielleicht entscheidest Du Dich auch für eine wissenschaftliche Karriere, wenn Dir die Forschung besonders zusagt. Wenn Du in einem der folgenden Bereiche arbeiten willst, lohnt es sich auf jeden Fall Psychologie zu studieren:.
Beachte aber, dass Dir viele Jobs im Gesundheitsbereich nur mit einem Master-Abschluss offen stehen! Mit einem Bachelor-Abschluss in Psychologie hast Du eher in der freien Wirtschaft Chancen. Doch auch hier gilt: Der Master-Abschluss verbessert Deine Berufsaussichten. Nicht zuletzt macht sich Dein Titel auch auf Deinem Gehaltszettel bemerkbar.
Laut der Bundesagentur für Arbeit erzielten Studienabgänger mit Bachelor-Abschluss im Jahr ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von Mit einem Master-Abschluss und etwas Berufserfahrung ist ein Jahresgehalt von Wie viel Du nach Deinem Psychologiestudium generell verdienst, hängt stark von der Dauer Deiner Berufstätigkeit und von der Branche ab: Im Sozialwesen sind die Verdienstchancen im Allgemeinen geringer als in der Privatwirtschaft.
Arbeitest Du im öffentlichen Dienst, dann wirst Du nach den dort geltenden Tarifverträgen bezahlt. Mit einem Master-Abschluss wirst Du als Berufseinsteiger meist in die Gehaltsstufe 13 eingestuft, was in etwa einem monatlichen Bruttogehalt von 4. Je weiter Du in den sogenannten Erfahrungsstufen aufsteigst, desto mehr landet auf Deinem Konto. Um Psychologie zu studieren, benötigt man zwingend Abitur?
Das ist heute nicht mehr ganz richtig. Doch der Reihe nach:. Zusätzlich zu diesen formalen Voraussetzungen verlangen viele Hochschulen auch ein Motivationsschreiben oder bitten Dich zu einem Eignungsgespräch. Möglicherweise musst Du durch einen anerkannten Sprachtest wie z. TOEFL ausreichende Englischkenntnisse nachweisen. Und dann ist da noch der gefürchtete Numerus Clausus.
Um Psychologie zu studieren, benötigst Du an den meisten Unis einen exzellenten Notendurchschnitt. An beliebten Universitäten wie Köln, Berlin, Düsseldorf oder Jena liegt der Numerus Clausus für den Studiengang Psychologie derzeit im Bereich 1,0 bis 1,2. Etwas bessere Chancen hast Du in kleineren Städten. In Magdeburg oder Lübeck reicht etwa ein Notendurchschnitt von 1,5.
Wirtschaftspsychologie Studium ohne Abitur
Beachte bitte, dass sich die Werte von Semester zu Semester ändern können. Deine Abi-Noten sind zu schlecht? Zum einen gibt es an den staatlichen Unis natürlich Wartelisten, doch die Anzahl der Wartesemester ist meistens sehr hoch. Eine andere Option, um ohne NC Psychologie zu studieren, sind private Anbieter. Zahlreiche private Hochschulen verzichten auf einen Numerus Clausus, haben dafür aber ein internes Auswahlverfahren.
Das bedeutet, dass Du Dich in Eignungstests oder Eignungsgesprächen bewähren musst oder in einem ausführlichen Motivationsschreiben Deine Beweggründe für das Studium schilderst. Als weitere Alternative könntest Du im Ausland Psychologie studieren. Doch auch in Österreich, Belgien oder Holland gibt es für den Studiengang Psychologie Auswahlverfahren, weil die Bewerberanzahl zu hoch ist.
Auch wenn der Weg zu einem Psychologiestudium mit ein paar Hürden gespickt ist: Wer einmal einen Studienplatz hat, schafft in der Regel auch den Abschluss. Die meisten Psychologie-Studiengänge sind nach wie vor als klassische Präsenzstudien organisiert. Das bedeutet, dass Du tagsüber Lehrveranstaltungen besuchst, in denen häufig Anwesenheitspflicht besteht.
Natürlich kannst Du auch berufsbegleitend Psychologie studieren. Hier ist zu entscheiden zwischen berufsbegleitenden Präsenzstudien, wo die Lehrveranstaltungen meist geblockt in den Abendstunden und an den Wochenenden stattfinden, und Fernstudiengängen. Das Bachelor-Studium der Psychologie hat eine Dauer von 6 bis 7 Semestern Regelstudienzeit und wird mit dem Titel Bachelor of Science B.
In den ersten Semestern besuchst Du Vorlesungen, wo Dir vor allem die Grundlagenfächer vermittelt werden. Fächer wie Statistik oder wissenschaftliches Arbeiten sind oft als Übungen organisiert, in denen Du Fallbeispiele löst und eventuell Hausaufgaben bearbeitest. Manchmal gibt es in diesen Fächern auch freiwillige Tutorien, die Dich fit für die Abschlussprüfung machen. Im weiteren Studienverlauf beschäftigst Du Dich mit Anwendungsfächern wie Wirtschafts- oder Gesundheitspsychologie.
Oft kannst Du durch Wahlmodule bereits individuelle Schwerpunkte setzen. Das weiterführende Master-Studium hat normalerweise eine Dauer von 4 Semestern. Nach Deinem Abschluss bekommst Du den Titel Master of Science M. Meistens kannst Du im Master-Studium der Psychologie noch mehr individuelle Schwerpunkte setzen, die Deine spätere berufliche Laufbahn bereits ein Stück weit vorzeichnen.
Du spezialisierst Dich etwa auf Anwendungsbereiche wie Werbepsychologie oder arbeitest an kleineren Forschungsprojekten mit. Auch ein verpflichtendes Praktikum ist im Studienplan häufig vorgesehen.
Psychologie studieren: Studiengänge, Voraussetzungen, Karrierechancen
Dann möchten wir Dir ein paar Wege aufzeigen, wie auch Du Dir das Psychologiestudium problemlos finanzieren kannst! Voll- Stipendien sind eine tolle Sache: Du kannst in Ruhe Psychologie studieren, ohne Dich mit Geldsorgen herumzuschlagen. Denn im Idealfall bekommst Du monatlich so viel Geld auf Dein Konto, dass Deine gesamten Lebenskosten gedeckt sind. Und Du brauchst das Geld später auch nicht zurückzuzahlen.
Doch bereits Teilstipendien können Dir Dein Studentenleben erleichtern: Du bekommst beispielsweise Deine Studiengebühren, die Kosten für einen Auslandsaufenthalt oder Deine Ausgaben für Fachliteratur erstattet. Du glaubst, keine Chancen auf ein Stipendium zu haben? Weit gefehlt: Im Schnitt sind 41 Prozent aller Stipendienbewerbungen erfolgreich!
Wichtig ist nur, dass Du Dich an der richtigen Stelle bewirbst. Es gibt in Deutschland mehrere hundert Stiftungen, die Geld nach ganz unterschiedlichen Voraussetzungen vergeben. Deine Eltern können für Dein Psychologiestudium nicht aufkommen? Dann steht Dir möglicherweise BAföG zu. BAföG ist ein staatlicher Zuschuss für Studierende, der sich nach dem individuellen Bedarf richtet.
Prüfe unbedingt, ob auch Du Anspruch hast - zum Beispiel mit unserem kostenlosen BAföG-Rechner! Selbst wenn Stipendien, BAföG, eigene Ersparnisse oder das Geld von Eltern und Verwandten nicht ausreichen sollten, um Psychologie zu studieren, brauchst Du die Flinte nichts ins Korn zu werfen! Klar, das Geld musst Du später wieder zurückzahlen.
Doch anders als bei einem normalen Ratenkredit werden die Raten erst fällig, sobald Du mit Deinem Psychologiestudium fertig bist und beruflich durchstartest. Falls Du ohne Schulden durch Dein Psychologiestudium kommen willst, kannst Du natürlich auch einen Nebenjob aufnehmen. Am besten suchst Du Dir einen Job, der zumindest ein wenig zum Fach Psychologie passt. So bleibt Dir ein späterer "Praxisschock" erspart, und Du kannst bei Deinen ersten Bewerbungen als fertiger Psychologe bereits mit Berufserfahrung glänzen.
Wenn Du Psychologie studieren willst, solltest Du neben den formalen auch ein paar persönliche Voraussetzungen mitbringen: in erster Linie natürlich Interesse am Umgang mit Menschen und ein gewisses Einfühlungsvermögen. Psychologie ist aber andererseits auch ein naturwissenschaftliches Fach und verlangt Dir daher analytische Fähigkeiten ab.
Auch ein Studium der Sozialen Arbeit oder Pädagogik eröffnet Dir interessante Berufschancen im Sozialbereich. Falls Du Dir nicht sicher bist, ob das Studium Psychologie zu Dir passt: Probiere doch einfach einen Online-Studienorientierungstest und finde heraus, wo Deine Stärken und Talente liegen!
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