Dr.grazia psychologie saarbrücken

Unsere Pressemitteilungen informieren Sie über aktuelle Ereignisse aus der Universität.

Veranstaltungsverzeichnis Sportwissenschaft

Dazu zählen neue Forschungsergebnisse, universitäre Themen und Veranstaltungsankündigungen. Abonnieren Sie unsere Pressemitteilungen. Wissenschaftler der Goethe-Universität, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Lund haben erstmals das komplette Erbgut des Blauwals sowie drei weiterer Furchenwalarten entziffert.

Überraschenderweise zeigt es, dass sich verschiedene Furchenwalarten im Lauf ihrer Geschichte miteinander gepaart haben. Darüber hinaus haben sich Furchenwale wohl ohne geografische Barrieren in verschiedene Arten aufgespalten. Dabei handelt es sich um ein sehr seltenes Phänomen. Sie sind die Giganten der Meere — Blauwale. Während die sanften Riesen durch den Menschen bis Ende der 80er Jahre an den Rand des Aussterbens gebracht wurden, erholen sich die Populationen langsam wieder.

Neue Forschung zeigt nun, dass die Evolution der Blauwale unkonventionelle Wege nahm. Wie ein Team um den Evolutionsgenomiker Prof. Axel Janke, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und Goethe-Universität nämlich herausgefunden hat, haben sich die Furchenwale, zu denen der Blauwal zählt, während und nach ihrer Artbildung über die entstehenden Artgrenzen hinweg gepaart.

Arten bilden sich gewöhnlich durch reproduktive Isolation, die durch genetische oder geografische Barrieren entsteht. Gemeinsam mit seinen Kollegen und dem schwedischen Walforscher Ulfur Arnason hat er erstmals das komplette Genom des Blauwals und weiterer Furchenwalarten, darunter Buckelwal und Grauwal, sequenziert. Geografische Barrieren gibt es in den Weiten der Ozeane für Wale nicht.

Das Genom zeigt nun, dass es anscheinend auch keine genetischen Barrieren zwischen den Arten gab und es in der Vergangenheit Genfluss zwischen vielen Furchenwalarten gegeben hat. Sogar heute noch werden Hybride von Finn- und Blauwalen gesichtet. Im Erbgut konnten die Forscher solche Spuren einer Liaison zwischen den beiden Arten aber noch nicht direkt nachweisen. Der Evolution der Furchenwale auf die Spur gekommen, sind die Wissenschaftler mit sogenannten Netzwerkanalysen.

Axel Janke. Die Studie bestätigt nun, dass diese klassische Taxonomie nicht der evolutionären Systematik entspricht. Gleiches gilt für den Grauwal, von dem man annahm, dass er nicht zu den Furchenwalen gehört. Tatsächlich sind Grauwale aber sehr nahe mit anderen Furchenwalen verwandt. Sie haben sich nur eine andere Lebensquelle erschlossen und ernähren sich von Krebstieren am Grund von Küstengewässern.

Das im Januar gestartete Forschungszentrum hat sich der systematischen Analyse des vollständigen Genoms beziehungsweise aller aktiven Gene verschrieben. Damit soll nicht nur Grundlagenforschung betrieben werden, sondern das neue Wissen soll aktiv für die Erforschung von Naturstoffen und den Erhalt der Biodiversität genutzt werden.

Publikation : Arnason, U. Science Advances, DOI Bilder zum Download finden Sie unter: www. Information: Prof. Axel Janke, Institut für Ökologie, Evolution und Diversität, Fachbereich 15 und Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum sowie LOEWE Forschungszentrum für Translationale Biodiversitätgenomik, Tel. Über 3. Birgitta Wolff, Stadtrat Dr. Bernd Heidenreich, dem AStA-Vorstand sowie den Fachschaftsvertretern.

Auf dem Markt der Möglichkeiten können sich die neuen Studierenden über Angebote und Serviceleistungen der Goethe-Universität informieren: So präsentieren sich auf der Messe unter anderem das Studierenden-Service-Center SSC , der Hochschulsport, das International Office, das Career Center und viele studentische Initiativen.

Medienspiegel

Unistart-Messe Sommersemester Die Uni stellt sich vor 5. April, Birgitta Wolff, Frankfurts Stadtrat Dr. Bernd Heidenreich, dem AStA-Vorstand und Fachschaftsvertreterinnen und -vertreter der Standorte der Goethe-Universität. Ab Weitere Infos unter www. Kooperation mit der weltweit führenden Biodiversity Heritage Library BHL. Seit Ende März ist die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg UB JCS in Frankfurt am Main offizieller Partner der Biodiversity Heritage Library BHL , einer Online-Bibliothek zur Biodiversität, die von einem internationalen Konsortium naturkundlicher Bibliotheken und Museen getragen wird.

Mit diesem Schritt will die UB JCS als erste deutsche Bibliothek das Ziel von BHL unterstützen, Informationen über die biologische Vielfalt der Erde leichter zugänglich zu machen, und zudem digitalisierte Literatur aus ihrer eigenen Sammlung Biologie in BHL auffindbar machen. Die neue Partnerschaft manifestiert sich im Status der Universitätsbibliothek als BHL Affiliate.

Das Konsortium der Biodiversity Heritage Library umfasst derzeit annähernd 40 Einrichtungen aus allen Teilen der Welt bislang jedoch ohne deutschen Partner. Die Online-Bibliothek bietet mehr als 54 Millionen Seiten aus Damit nimmt BHL im Bereich der Biodiversitätsliteratur eine weltweit führende Stellung ein und ist für viele Wissenschaftler eine unverzichtbare Anlaufstelle.

Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung botanischer Zeitschriften wurden bereits Teile dieses Bestandes online verfügbar gemacht. Die UB JCS führt dieses Projekt gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der AG Texttechnologie am Institut für Informatik der Goethe-Universität durch. Aktuell wird im FID-Projekt unter anderem an der Digitalisierung von Hunderten weiterer Bände gearbeitet.

Mit der nun beginnenden Partnerschaft mit der Biodiversity Heritage Library forciert die UB JCS ihre Bemühungen um freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Allgemeinen und zu Biodiversitätsliteratur im Besonderen. Information: Dr. Gerwin Kasperek, Fachreferat Biologie und Projektleitung FID Biodiversitätsforschung, Universitätsbibliothek J.

Die Frankfurter Bürger-Universität startet ab dem 9. Sie begeht in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Die beim Publikum beliebte Biografienreihe wird 10 Jahre alt. Seit wurden rund 60 Lebensgeschichten deutscher Persönlichkeiten vorgestellt, die die deutsche Sozial- und Kulturgeschichte präg t en. Weitere Biografien sind Ulla Hahn, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Rudi Dutschke.

April , um Als Sohn eines Hamburger Hafenarbeiters übersiedelte er sechzehnjährig im Jahr in die DDR, geriet als überzeugter Kommunist und aufgrund seines öffentlichen Engagements für die Meinungsfreiheit mit der politischen Führung in Konflikt, die darauf im Jahre mit der Ausbürgerung nach Westdeutschland reagiert. Wie keine andere Biografie bündelt die Geschichte Biermanns die kulturellen Verwerfungen der deutschen Geschichte im Schatten von Nationalsozialismus, kommunistischer Diktatur und Aufbruch der Nachkriegszeit.

April Andreas Platthaus Ulla Hahn Marxismen und Lyrismen. Mai Prof. Matthias Bormuth Ulrike Meinhof Die Geburt der Radikalität aus dem Geist der Ambivalenz. Mai Dr. Gerd Koenen Gudrun Ensslin Die Dämonen des deutschen Familienromans. Juni Dr. Ina Hartwig Ingeborg Bachmann Ich existiere nur, wenn ich schreibe. Alle Veranstaltungen finden im Foyer der Zentralbibliothek der Stadtbücherei Hasengasse 4, Frankfurt am Main statt.

Oft verlässt die Goethe-Uni mit ihren Hauptreihen den Campus und zieht an wechselnde Orte in der Stadt, um dort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Bürger-Universität wird jedes Semester von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Dieses beinhaltet neben der eigens konzipierten Vortragsreihe eine vielfältige Auswahl an öffentlichen Veranstaltungen der Goethe-Universität, ihrer Fachbereiche, An -Institute und Initiativen.

Die Broschüre mit über Veranstaltungen steht unter www. Einsicht oder Erfahrung — was hilft, soziale Phobien zu überwinden? Wirke ich inkompetent, während ich einen Vortrag halte? Was denkt mein Gegenüber, wenn ich erröte? Ist mein Verhalten peinlich? Soziale Ängste können so stark werden, dass sie Betroffene darin hindern, ein normales Leben zu führen. Am Zentrum für Psychotherapie der Goethe-Universität beginnt jetzt eine neue Studie, bei der zwei Therapieformen zur Behandlung sozialer Ängste miteinander verglichen werden.

Die eine setzt auf Einsicht, die andere auf Lernen durch Erfahrung. Ulrich Stangier, Leiter des Zentrums für Psychotherapie der Goethe-Universität. Dabei ist soziale Angst gut behandelbar. In einer Reihe von Studien hat sich die Wirksamkeit der Kognitiven Therapie wiederholt bewährt. Die Betroffenen lernen in der Therapie, ihre Verarbeitungsprozesse während sozialen Situationen zu verändern und dadurch Situationen anders wahrzunehmen.

Nachgewiesen ist, dass man sowohl durch Einsicht als auch durch Erfahrung Ängste überwinden kann, im Idealfall durch beides. Wir wollen wissen, welcher Weg schneller zum Ziel führt. Um die Wirksamkeit dieser beiden Prinzipien zu prüfen, wird am Zentrum für Psychotherapie in der Varrentrappstr. In Vorgesprächen vor Ort und am Telefon wird die Möglichkeit der Teilnahme abgeklärt.

Informationen : Jihong Lin, Psychologin, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften, Campus Bockenheim, Tel. Das Festival, das nun zum elften Mal stattfindet, widmet sich vom 3. Zu sehen sind internationale Filme und die besten Produktionen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Das Begleitprogramm greift Motive und Fragestellungen der Filme auf und erweitert den Fokus.

Hier gehören Mitglieder des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbundes an drei Terminen zu den Beteiligten. Die Eröffnungsveranstaltung des Begleitprogramms am 4. Weitere Mitwirkende sind Marion Tiedtke, stellvertretende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiels Frankfurt, und Ralf Fücks, geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums Liberale Moderne und zuvor langjähriger Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

Unter der Moderation von Corinna Budras Frankfurter Allgemeine Zeitung soll etwa den Fragen nachgegangen werden, ob die Weltordnung angesichts antiliberaler Entwicklungen aus den Fugen gerät und inwiefern ein gewisses Chaos sogar auch Voraussetzung für produktive Veränderung sein kann. April im Zoo-Gesellschaftshaus Alfred-Brehm-Platz Zu den Organisatoren zählt auch Vinzenz Hediger, Clustermitglied und Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität.

Ebenfalls von der Frankfurter Universität kommt als Tagungsteilnehmer Rembert Hüser, Professor für Medienwissenschaft.