Psychologischer berater erlernen

Johannes Haupt Fachredakteur. Psychologische Berater helfen anderen Mensch dabei, das innere Wohlbefinden zu steigern und die Lebensqualität zu verbessern. Während der Beratung setzen sie psychologische Techniken und Methoden ein, welche dabei helfen, innere Konflikte zu reflektieren und zu überwinden. Dabei werden störende Verhaltensmuster abtrainiert, Stress abgebaut und positive Denkmuster gefördert und verstärkt.

Die in Anspruch genommenen Leistungen werden daher in der Regel auch nicht von Krankenkassen übernommen. Der Lehrgang ist sowohl für Quereinsteiger als auch als Zusatzqualifikation für Personen aus dem lehrenden, sozialen und beratenden Bereich konzipiert. Berufsfeld psychologischer Berater Selbstständig als psychologischer Berater Angestellter als psychologischer Berater Ausbildung zum psychologischen Berater: Gehalt und Karriere Gehalt Karrieremöglichkeiten Ist psychologischer Berater die richtige Ausbildung für mich?

Voraussetzungen für eine Ausbildung zum psychologischen Berater Ausbildung zum psychologischen Berater: Dauer, Aufbau, Inhalte Dauer Aufbau Inhalte Ausbildung zum psychologischen Berater: Kosten Berufsfeld psychologischer Berater Berufsfeld Psychologischer Berater. Der Beruf "Psychologischer Berater" ist nicht mit gesetzlich geschützten Berufsbezeichnungen, wie etwa dem Psychologen , dem Psychotherapeuten und auch dem Heilpraktiker gleichzustellen und zu verwechseln.

Ein psychologischer Berater ist, wie es die Berufsbezeichnung bereits verrät, in erster Linie beratend tätig. Gleichzeitig zeigt sich hier die Beschränkung des Berufsprofils. Psychologischen Beratern ist es im Rahmen der Beratung untersagt, psychische Störungen zu behandeln. Die Grundidee der psychologischen Beratung ist es, durch bestimmte Methoden und Techniken Kompetenzen zu fördern, sodass die Wechselbeziehung zwischen Personen oder Gruppen positiv beeinflusst wird.

Dabei sollen störende Faktoren abgebaut und neue psychische Kompetenzen und Handlungskompetenzen aufgebaut werden. Das Ziel dabei ist, dass bestehende soziale Konflikte reflektiert und aufgearbeitet werden, um diese am Ende zu überwinden. Techniken und Methoden der Psychologie und der Psychotherapie dienen in diesem Zusammenhang als Grundlage und Hilfestellung.

Wichtig zu betonen ist hierbei, dass sich die psychologische Beratung an gesunde Menschen richtet und nicht an Menschen mit einer diagnostizierten Störung. Die psychologische Beratung kann auch über die ausgeführten Konfliktmöglichkeiten hinausgehen. Während die aufgezeigten Beispiele das private und persönliche Umfeld darstellen, kann ein psychologischer Berater ebenso in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Kultur arbeiten.

Während der Beratung sollen gezielt neue Denkmuster herbeigeführt werden, die dann zu neuen Handlungsmustern führen. Die Grundidee dabei ist, dass die Art und Weise, wie wir denken, unser Handeln beeinflusst. Durch die Veränderung unser Denkmuster sollen während der psychologischen Beratung Handlungskompetenzen aufgebaut werden, die es ermöglichen, persönliche und soziale Konflikte zu lösen.

Wichtig: Da die Ausbildung zum psychologischen Berater nicht gesetzlich geregelt ist, dürfen diese aus rechtlichen Gründen keine Behandlungen von Krankheiten vornehmen. Das Tätigkeitsfeld ist beratender Natur. Du kannst als psychologischer Berater als Selbstständiger mit eigener Praxis oder als Freiberufler tätig sein.

Die Koste für die Beratung werden nicht von den jeweiligen Krankenkassen getragen. Die Personen, die die Beratung eines psychologischen Beraters in Anspruch nehmen, müssen die Kosten für die Stunden in voller Höhe selbst tragen. Die Krankenkassen sind in der in der Regel nur bereit Kosten zu übernehmen, wenn der psychologische Berater eine weitere abgeschlossene Ausbildung nachweisen kann, welche zugelassen ist, wie etwa die Ausbildung zum Heilpraktiker.

Allerdings müssen auch hier bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Es gibt auch selbstständige psychologischer Berater, die ihre Dienste online und telefonisch angeboten. Da die Ausbildung nicht gesetzlich geregelt ist, variiert die Qualität der Anbieter und die Qualifikation der psychologischen Berater stark. Hier ist es wichtig, die Kunden über die Form der Qualifikation aufzuklären, damit seriöse und unseriöse Anbieter erkannt werden.

In der Regel besitzen die meisten psychologischen Berater in einer Festanstellung eine Erstausbildung und nutzen das Angebot der Ausbildung als Zusatzqualifikation für den Job, den sie bereits ausüben. Dadurch bieten sich für psychologische Berater je nachdem, in welchem beratenden und lehrenden Beruf und in welcher Branche sie arbeiten, neue berufliche Perspektiven.

Die Ausbildung eignet sich für folgende Berufe und Tätigkeitsfelder:. Aber auch immer mehr gemeinnützige Träger von Beratungsstellen setzen auf die Hilfe von psychologischen Berater. Hier kannst du beispielsweise in der Jugend- oder Familienhilfe als Berater für Konfliktlösungen tätig sein. Soziale Einrichtungen werden meist durch Spenden finanziert.

Psychologischer Berater werden

Als psychologischer Berater ist dein Erfolg und dein Gehalt von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Wir haben die wichtigsten Informationen für dich zusammengefasst. Nach abgeschlossener Ausbildung zum psychologischen Berater ist dein Gehalt von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zunächst ist entscheidend, ob die Ausbildung als Zusatzqualifikation für deinem erlernten Beruf von Nutzen ist.

Arbeitest du bereits in einem lehrenden, sozialen oder einem anderen beratenden Bereich, kannst du dich mit der abgeschlossenen Ausbildung zum psychologischen Berater beruflich breiter aufstellen und deinen Tätigkeitsbereich erweitern. Als Selbstständiger mit eigener Praxis hängt dein Gehalt von der momentanen Auftragslage ab. Ein weiterer Faktor ist die Anzahl von therapeutischen Praxen in deiner Umgebung.

Sind viele von ihnen überlastet, sind psychologische Berater mit eigener Praxis eine beliebte Anlaufstelle für Patienten, die psychisch zwar gesund, aber auf eine schnelle Hilfe bei ihrer Konfliktbewältigung angewiesen sind. Den Stundensatz für die Beratung setzt du dabei selbst fest. Im Durchschnitt liegt dieser bei etwa 50 Euro. Dabei handelt es sich lediglich um einen Richtwert.

Weitere Faktoren sind der Bekanntheitsgrad der Praxis, die Lage deiner Praxis und dein Erfahrungswert. Dabei kannst du als bekannter und erfahrener Coach in Firmen und Unternehmen bis zu über Euro pro Stunden berechnen. Zunächst ist zu betonen, dass ein psychologischer Berater keinen akademischen Grad besitzt. Somit ist der Beruf nicht mit anerkannten akademischen Berufen gleichzusetzen, wie beispielsweise eines Arztes, Psychologen oder Psychotherapeuten.

Allerdings können psychologische Berater als sinnvolle und wirksame Bereicherung in diesem Berufsfeld beschrieben werden. Handelt es sich um psychisch kranke Personen, die eine adäquate therapeutische Behandlung benötigen, ist die psychologische Beratung keine Alternative. Es gibt jedoch viele psychisch gesunde Personen, die wegen individuellen Konflikten und Problemen Psychologen aufsuchen und keinen Therapieplatz bekommen.

Gemeinhin ist bekannt, wie schwierig es zuweilen sein kann, überhaupt einen Therapieplatz zu bekommen und oftmals gibt es lange Wartelisten, weil die Praxen überlastet sind. In solchen Fällen können qualifizierte psychologische Berater eine sinnvolle Alternative sein. Insbesondere für Menschen, die auf eine schnelle Hilfe hoffen, sind Beratungsstellen eine wichtige und notwendige Anlaufstelle.

Sollten psychologische Berater während der Beratung erkennen oder vermuten, dass eine Überweisung zu einem ausgebildeten Therapeuten notwendig ist, ist es ihre Aufgabe und Pflicht, bei der Vermittlung Hilfestellung zu leisten und beratend zur Seite zu stehen. Der Beruf sollte vielmehr aus eigener Passion und Motivation heraus gewählt werden.

Als Zusatzqualifikation bietet die Ausbildung die Möglichkeit, sich beruflich breiter aufzustellen und auch nebenberuflich als Selbstständiger zu arbeiten. Es gibt viele wichtige persönliche Voraussetzungen, die unabdingbar für den beruflichen Alltag eines psychologischen Beraters sind. Die wichtigste Voraussetzung ist die persönliche Reife.

Diplomierte Psychologische Beratung / Lebens- und Sozialberatung

Nur wenn du mitten im Leben stehst und die Fähigkeit besitzt, dich in die Lebenswelt von anderen Menschen einzufühlen, kannst du ihnen auch gezielt helfen. Folgende Fragen helfen dir dabei herauszufinden, ob die Ausbildung zum psychologischen Berater die Richtige für dich ist:. Während der Beratung ist es immens wichtig, den Klienten auf Augenhöhe zu begegnen.

Folglich ist Respekt die Basis, auf der die Kommunikation und Beratung stattfindet. Zudem ist für deinen beruflichen Alltag als psychologischer Berater eine ausgeprägte Empathiefähigkeit unabdingbar. Nur wenn du dich in die Gedanken- und Gefühlswelt deiner Klienten hineinversetzen kannst, kannst du auch ein Gefühl für ihre Probleme und Bedürfnisse entwickeln. Das ist wichtig, um ihnen gezielt helfen zu können.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Fähigkeit zur Empathie einen Einfluss auf den beruflichen Erfolg hat. Empathie, im Wesentlichen das Mitgefühl für andere, gilt nicht nur als wichtige Kernkompetenz im Umgang mit anderen Menschen, sondern ist auch eine wichtiger Bestandteil der emotionalen Intelligenz. Voraussetzungen für eine Ausbildung zum psychologischen Berater.

Da die Ausbildung zum psychologischen Berater nicht gesetzlich geschützt ist, können die Voraussetzungen unterschiedlich ausfallen. Diese werden von der jeweiligen Institution festgelegt, an der du die Ausbildung absolvieren möchtest. Die meisten Bildungsinstitutionen setzen ein Mindestalter von 23 Jahren voraus. Das Mindestalter soll gewährleisten, dass die Studierenden über die notwendige persönliche Reife verfügen, die für den beruflichen Alltag als psychologischer Berater erforderlich ist.

Das hängt damit zusammen, dass psychologische Berater eine hohe Verantwortung für das psychische Wohl ihrer Klienten tragen. Folglich sind ein gefestigter Charakter sowie die Fähigkeit, sich in die Lebenswelt anderer Menschen hineinzuversetzen, unabdingbar. Darüber hinaus wird von den meisten Anbietern ein Realabschluss vorausgesetzt, um an dem jeweiligen Lehrgang teilzunehmen.

In der Regel reichen ein reges Interesse für psychologische Themen. Es werden aber keine Vorkenntnisse verlangt. Als Zusatzqualifikation eignet sich die Ausbildung für Personen, die aus dem lehrenden, sozialen, gesundheitlichen oder einem anderen beratenden Bereich kommen, wie etwa Lehrer, Pädagogen, Erzieher, Ärzte, Heilpraktiker, Gesundheitsberater, Ernährungsberater, Fitnesstrainer, Yogalehrer und Pfarrer.

Ausbildung zum psychologischen Berater: Dauer, Aufbau, Inhalte. Dauer, Aufbau und Inhalte fallen je nach Lehrgangsanbieter sehr unterschiedlich aus. Das liegt darin begründet, dass die Berufsbezeichnung psychologischer Berater ungeschützt ist und es aufgrund dessen keine gesetzlichen Regelungen für den Ausbildungsberuf gibt. Folglich ist es sehr wichtig, dass du dich vor unseriösen Anbietern in Acht nimmst und die verschiedenen Lehrgangsanbieter vergleichst.

Die Dauer der Ausbildung zum psychologischen Berater variiert je nach Institution und Lehrgangsform. Die meisten Anbieter bieten den Lehrgang als Vollzeit- und Teilzeit-Studium an. Die Durchschnittsdauer beträgt dabei ungefähr 15 bis 18 Monate. Dabei wird bei einem Fernstudium von einem Arbeitsaufwand von circa acht bis zehn Stunden ausgegangen, um das Pensum zu erfüllen.

Der Vorteil eines Fernstudiums ist, dass du dir die Zeit selbst einteilen kannst. Ebenso gut kannst du die Ausbildung auch verlängern, wenn du das Pensum aus privaten Gründen nicht erreichen solltest. In der Regel bieten dir Fernstudienanbieter eine kostenlose Verlängerung von etwa sechs Monaten an. Es ist folglich ratsam, dass du die verschiedenen Angebote vergleichst und einen seriösen Anbieter wählst.

Du kannst die Ausbildung entweder als Präsenzlehrgang oder in Form eines Fernstudiums absolvieren. Es gibt sowohl private Anbieter als auch Berufsverbände und gemeinnützige Träger, die Lehrgänge anbieten. Während des Lehrgangs werden dir die theoretischen Kenntnisse vermittelt, die dich für den Beruf als psychologischer Berater qualifizieren.