Kassel psychologie ebersbach
Universität Kassel. Wie muss Wissen vermittelt werden, damit es lange erhalten bleibt und flexibel eingesetzt werden kann? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer neuen Forschungsgruppe. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Kassel. Wie es anders geht, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Lernen nachhaltiges Wissen erzeugt, auf das man noch lange zugreifen kann: Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Forschungsgruppe, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG jetzt bewilligt hat.
Ausgestattet mit 4,2 Mio. Euro will sie in den kommenden vier Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung effektiver Lehr-Lernszenarien und einer Theorie des nachhaltigen Lernens in Bildungskontexten leisten. Eine Verlängerung um weitere vier Jahre ist möglich. Sprecher der Gruppe ist Professor Dr. Tobias Richter, Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie IV der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und vormals Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kassel.
Im Idealfall bleibt dieses Wissen ein Leben lang erhalten. Solche Erschwernisse erschweren zwar kurzfristig das Lernen, langfristig aber fördern sie das Behalten und den Transfer des Gelernten. Die Universität Kassel beteiligt sich mit vier Teilprojekten an der Forschungsgruppe. Rita Borromeo Ferri Institut für Mathematik und Prof.
Frank Lipowsky Institut für Erziehungswissenschaften untersuchen das Prinzip des verschachtelten Lernens im Fach Mathematik in der Grundschule. Beim verschachtelten Lernen geht es darum, Lerninhalte nicht nacheinander abzuhandeln, sondern miteinander abzuwechseln. Martin Hänze Institut für Psychologie und Prof.
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Roland Berger von der Universität Osnabrück erforschen ebenfalls das verschachtelte Lernen, allerdings im Fach Physik in der Sekundarstufe. Ralf Rummer Institut für Psychologie und Prof. Judith Schweppe von der Universität Passau beschäftigen sich mit dem Testungseffekt im Fach Deutsch. Der Testungseffekt besagt, dass der Wissensabruf bereits in der Lernphase das langfristige Behalten fördert.
Mirjam Ebersbach Institut für Psychologie erforscht den Effekt der zeitlich verteilten Bearbeitung von Lösungsbeispielen im Fach Mathematik. Verteiltes Lernen im Vergleich zum Lernen am Stück soll ebenfalls zum nachhaltigen Lernen beitragen. Alle Studien sollen an Schulen in und um Kassel mit lehrplanrelevanten Unterrichtsinhalten durchgeführt werden.
Zudem stärken wir die internationale Sichtbarkeit der empirischen Bildungsforschung der Universität Kassel. E-Mail mirjam. Folgen Keine Story von Universität Kassel mehr verpassen. Warum muss ich meine Email-Adresse eingeben?
Nachhaltig lernen statt „Bulimielernen“: DFG-Forschungsgruppe mit Kasseler Beteiligung
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