Uni rostock psychologie hausarbeit

In Mecklenburg-Vorpommern sollen künftig so viele Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf wie möglich an Regelschulen lernen. Der Weg zur gleichberechtigten Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler ist festgeschrieben in der Strategie der Landesregierung zur Umsetzung der Inklusion im Bildungssystem in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr Der Masterstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik versteht sich als Bestandteil dieser Inklusionsstrategie und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Weiterbildung der Lehrkräfte in den Grundschulen, den Regionalen Schulen, den Gesamtschulen und den Gymnasien unseres Bundeslandes.

Es handelt sich um einen akkreditierten Studiengang, d. Sie als Studierende erhalten einen national und international vollwertig anerkannten universitären Masterabschluss. Sie stellen sich Prüfungen, beteiligen sich aktiv an aktuellen Fachdiskussionen und verbringen so manche Stunde an Wochenenden und unterrichtsfreien Tagen mit dem Studium der umfangreichen Fachliteratur.

Während des gesamten Studiums sind Sie aufgefordert, Ihre reichen Praxiserfahrungen, Ihre Meinungen und Ansichten rund um die Themen Sonderpädagogik und Inklusion einzubringen. Die Hochschullehrerinnen und -lehrer, die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich darauf, mit Ihnen in einen regen Gedankenaustausch treten, Sie in allen studienorganisatorischen Fragen beraten und Sie durch Ihr Studium begleiten zu dürfen.

Ihre Dozentinnen und Dozenten. IT- und Medienzentrum Universitätsbibliothek Didaktisches Kabinett und Testothek READER zum wissenschaftlichen Arbeiten. In diesem Sinne dient es als Orientierungshilfe für einen guten Start in den Weiterbildungsstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik. Aufgeführt sind sowohl Angaben zu Studieninhalten und zur Studienorganisation als auch zu den Dozentinnen und Dozenten sowie weiteren wichtigen Schwerpunkten.

Es wird empfohlen, das Studienhandbuch zu Beginn des Studiums sorgfältig durchzulesen. Sicher werden bereits an dieser Stelle viele Antworten gefunden. Für alle weiteren Fragen stehen die Dozentinnen und Dozenten gern zur Verfügung. Alle Studierenden des Masterstudienganges Sonder- und Inklusionspädagogik sind Lehrkräfte, die wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten für die Tätigkeit als Lehrkraft erworben haben.

Der Masterstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik vertieft diese Kompetenzen, ergänzt das entsprechende Wissen und bezieht dabei die praktischen Erfahrungen und die unmittelbare Lehrtätigkeit an der Schule mit ein. Das umfangreiche pädagogische Wissen und Können der Studierenden wird im Masterstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik um die für die im Zusammenhang mit der Bildung eines inklusiven Bildungssystems stehenden Aufgaben ergänzt, bereichert und vertieft.

Das Masterstudium fordert alle Studierenden in besonderer Weise. Die Bewältigung dieser vielfältigen und zahlreichen Aufgaben erfordert von den Studierenden ein eigenständiges, gut strukturiertes, selbstorganisiertes und sehr selbstdiszipliniertes Lernen und Arbeiten. Besonders hilfreich ist an dieser Stelle die uneingeschränkte Unterstützung durch die Schulen. Das Team der Dozentinnen und Dozenten steht auch den Schulleitungen für Fragen und Probleme jederzeit zur Verfügung.

Die Dozentinnen und Dozenten vertreten die Lehre in den Präsenzphasen und bleiben auch in den vorlesungsfreien Zeiten Ansprechpartner für Beratungen oder Konsultationen. Darüber hinaus erarbeiten die Lehrenden die Aufgabenstellungen für die Prüfungsvorleistungen und die Modulprüfungen und übernehmen die Korrektur der eingereichten Studienleistungen.

Die Kontaktinformationen zum Team der Dozentinnen und Dozenten werden auf Seite 8 gegeben. Auf einen Blick: Studienabschluss Master of Education Studienform anwendungsorientierter berufsbegleitender Weiterbildungsstudiengang Anzahl der Studienplätze 25 pro Studiengang Studienbeginn jährlich zum Wintersemester Dauer des Studiums 4 Semester 90 Leistungspunkte.

Ziele des Studienganges Die Konzeption des Lehrangebotes an der Universität Rostock sieht eine enge Verzahnung von Theorie und reflektierten Praxisanteilen vor. Die Studierenden werden befähigt, mithilfe wissenschaftlicher diagnostischer Methoden Förderbedarfe differenziert zu analysieren und zu beschreiben. Im Mittelpunkt steht die theorie- und modellgeleitete Förderarbeit auf der Grundlage von Förderplänen, der Erwerb von Kompetenzen im Bereich Beratung und Fallarbeit in multiprofessionellen Teams sowie die Mitarbeit bei der Entwicklung von inklusiven Förderstrukturen im eigenen Praxisfeld.

Organisation des Studienganges Das weiterbildende Masterstudium startet an der Universität Rostock im Oktober mit einer Einführungsveranstaltung.

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten - Hinweise und Formulare

Die Studierenden werden nach erfolgreicher Einschreibung an der Universität Rostock per Post dazu eingeladen. Der Studiengang erstreckt sich über vier Semester. Studiert werden insgesamt 9 Module. Am Ende jedes Moduls werden Prüfungsleistungen erbracht. Das Lehrangebot umfasst die Teilnahme an Lehrveranstaltungen an der Universität, deren obligatorische Vor- und Nachbereitung, Phasen des Selbststudiums anhand vertiefender Aufgaben und Phasen reflektierter Praxis an den Schulen.

Alle Veranstaltungen sind als Online- oder Präsenzveranstaltungen ausgewiesen. Die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen ist verpflichtend. Diese finden im 1. Semester montags und im 3. Semester freitags statt. Die Seminartermine werden entsprechend der Vorlesungszeiten der Universität Rostock erstellt. Diese richten sich nicht nach den Schulferien. Darüber hinaus finden einzelne Lehrveranstaltungen im Block auch an Samstagen statt.

Alle verbindlichen Termine werden zu Studienbeginn bekannt gegeben. Die Modulstruktur des Studienganges ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:. Sven Basendowski Universität Rostock Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation Lehrstuhl Pädagogik mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Ronja Bohnenkamp Universität Rostock Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation.

Cathrin Grotjohan Universität Rostock Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation. Solveig Haugwitz Universität Rostock Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation. Daniel Stockheim Universität Rostock Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation. Cornelia Sylla Universität Rostock Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation.

Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden Begriffen, ethischen Grundfragen und ausgewählten Sichtweisen der Sonder- und Inklusionspädagogik auseinander. Sie erwerben Wissen über die Kennzeichnung Sonderpädagogischer Förderschwerpunkte und befassen sich mit den zentralen Aufgabenfeldern in der Sonderpädagogik.

Die Studierenden werden in das wissenschaftliche Arbeiten eingeführt. Sie erarbeiten im Rahmen von schulpraktischen Übungen eine Dokumentation über das Netzwerk in ihrem Praxisfeld. Neben allgemeinen Grundlagen sonderpädagogischer Diagnostik lernen sie Methoden und Verfahren zur Gewinnung diagnostischer Informationen kennen, die zur Beantwortung diagnostischer Fragestellungen herangezogen werden und die Grundlage für die Erstellung sonderpädagogischer Gutachten bilden.

Sie erproben ausgewählte diagnostische Verfahren in schulpraktischen Übungen und dokumentieren ihre Ergebnisse in Form von Kurzgutachten. Darüber hinaus wird ein Überblick über den Stand aktueller fachwissenschaftlicher Auseinandersetzungen gegeben. Im Mittelpunkt steht die Betrachtung der Schülerpopulation der Kinder mit Lernbeeinträchtigungen, Lernstörungen und Lernbehinderungen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die Studierenden befassen sich mit dem aktuellen Forschungsstand über Bedingungen von Schulproblemen und lernen wirksame Präventionskonzepte und deren wissenschaftliche Standards kennen. Sie setzen sich mit empirisch belegten schulischen Interventionsmöglichkeiten und deren Umsetzung auseinander, die nach bisherigem Wissensstand Erfolgschancen in der unterrichtsintegrierten Lernförderung bieten.

Im Rahmen von schulpraktischen Übungen erstellen die Studierenden ein diagnosebasiertes Präventionsgutachten und beschreiben Konsequenzen für die schulische Förderung in einem individuellen Förderplan. Die Studierenden erwerben förderrelevantes Wissen zu Erscheinungsformen, Verbreitung, komplexen Ursachen und Genese ausgewählter Verhaltensstörungen.

Die erworbenen Kenntnisse werden in Modul vier als Grundlage für die Entwicklung von Konzepten in den Bereichen Prävention, Intervention sowie praktisches Handeln im Umgang mit Verhaltensstörungen verstanden. Ein Überblick über relevante diagnostische Ansätze und Verfahren, wirksame Präventions- und Interventionskonzepte und deren evaluierende Begleitung ermöglicht den Studierenden einen hohen Praxistransfer.

In den schulpraktischen Übungen diagnostizieren die Studierenden ein Kind mit Verhaltensstörung, fassen die Ergebnisse in einem Präventionsgutachten zusammen und erstellen einen individuellen Förderplan. Ausgehend von einem grundlegenden Begriffsverständnis zu Beratung und deren angrenzende Begriffe wird die aktuelle Forschungslage zur Wirksamkeit von Beratung, Supervision und Organisationsentwicklung beleuchtet.

Die Studierenden eignen sich theoretische Grundlagen der Gesprächsführung an. Schlee Sie erproben diese ausgewählten Beratungsinstrumente im Rahmen von angeleiteten Übungsund Reflexionsphasen. Ihre erworbene Beratungskompetenz wenden die Studierenden in der Fallarbeit auf der Grundlage von Förderplanung in ihrem schulischen Praxisfeld an. Die Studierenden lernen reformpädagogische, traditionell bewährte und moderne Unterrichtskonzepte und —methoden kennen, die eine hohe Relevanz für den Unterricht mit Kindern mit Förderbedarf im Lernen und in der emotional- sozialen Entwicklung besitzen.

Sie beschäftigen sich in angeleiteten Praxisanteilen mit der Planung und Erprobung ausgewählter Unterrichtskonzepte und —methoden im Rahmen der unterrichtsintegrierten und unterrichtsergänzenden Förderung. Die Studierenden reflektieren den Einfluss der sonderpädagogischen Förderung auf die pädagogische Situation der geförderten Schülerinnen und Schüler. Der modellgeleitete Ersterwerb mathematischer Kompetenzen und die Bedingungen für erfolgreiches Rechnenlernen sind Schwerpunkte der Vermittlung.

Die Studierenden erwerben ein Spektrum an diagnostischen Verfahren im Bereich Mathematik und üben deren Anwendung in der Praxis. Sie befassen sich mit bewährten präventiven Ansätzen der Förderung und lernen manualgeleitete Förderkonzepte kennen. Im Rahmen von schulpraktischen Übungen führen sie eine diagnosegeleitete unterrichtsintegrierte oder unterrichtsergänzende Fördereinheit Mathematik durch.

Die Früherkennung und Prävention von Schriftspracherwerbsstörungen stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen. Die Studierenden vertiefen ihr Wissen über Lernstörungen im Bereich des Erwerbs der Schriftsprache und den Einsatz diagnostischer Verfahren in der unterrichtsintegrierten und unterrichtsergänzenden Förderung. Sie beschäftigen sich mit wirksamen Förderkonzepten und Handlungsmöglichkeiten.

In schulpraktischen Übungen planen, erproben und reflektieren sie diagnosegeleitete Fördereinheiten mit Schülerinnen und Schülern mit Problemen im Lesen und Schreiben und werten diese aus. Modul 9 Masterarbeit und Kolloquium In diesem Modul fertigen die Studierenden eine wissenschaftliche Abschlussarbeit im Umfang von 60 Seiten an. Die Masterarbeit entspricht den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens.

Die Studierenden werden bei deren Erstellung durch die Dozentinnen und Dozenten beraten. Sie sind didaktisch-methodisch aufbereitet. Die Lehrveranstaltungsformen umfassen:. Integrierte Lehrveranstaltungen In den integrierten Lehrveranstaltungen wird die Lehrveranstaltungsform Vorlesung mit Seminaren und Übungen verknüpft. Neben wissenschaftlich fundierten Anregungen durch die Lehrenden in Form von Vorlesungen werden in Lern- und Arbeitsgruppen auf der Basis von wissenschaftlichen Texten Lehrinhalte erarbeitet und diskutiert.

Seminare In den Seminaren erhalten die Studierenden die Gelegenheit, wesentliche Lehrinhalte nochmals zu vertiefen. Selbstständig erarbeitete Erkenntnisse werden auf der Basis von Literaturstudium präsentiert und diskutiert. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Theorie und Praxis. Selbststudium Das Erreichen der Studienziele setzt die Bereitschaft zur umfassenden Vor- und Nachbereitung von Studieninhalten voraus.

Die Lehrenden informieren zu Beginn jedes Moduls über aktuelle Literaturempfehlungen zu den Lehrinhalten. Das Selbststudium umfasst die Zeiträume der Vorlesungszeit und vorlesungsfreien Zeit. Schulpraktische Übungen SPÜ In den umfangreichen schulpraktischen Übungen erproben die Studierenden ihr erworbenes Wissen in den pädagogischen Handlungsfeldern und wenden ihre Kenntnisse aus den Lehrveranstaltungen unmittelbar an.

Die Praxisanteile werden durch die Dozentinnen und Dozenten angeleitet und besprochen. Nähere Informationen zu Inhalten, Schwerpunkten, Umfang und Benotung der Schulpraktischen Übungen werden auf Seite 14 im Überblick gegeben. Fallberatung Förderplan Förderplanarbeit über den Zeitraum von 12 Wochen unterrichtsintegrierte oder unterrichtsergänzende Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten am Beispiel eines konkreten Unterrichtskonzeptes.

Innerhalb einer festgelegten Frist sind durch die Studierenden schriftliche Dokumentationen anzufertigen.